IR-C Strahlung. Was ist das?

Das Wort – Infrarot­strahlung ist im Sprach­gebrauch deutlich positiv besetzt. Es ist jedoch wichtig die einzelnen Bereiche der Infrarot­strahlung genauer zu betrachten.

IR-StrahlungIR StrahlungsartenWellenlänge in mmAnwendung
Nahes IR (NIR)IR-A780 bis 1.400Ausschließlich für medizinisch- therapeutische
Anwendungen
 IR-B1.400 bis 3.000Ausschließlich für medizinisch- therapeutische
Anwendungen
Mittleres IR (MIR)IR-C3.000 bis 50.000Raumbeheizung, Zur Vorbeugung, Regeneration
und Heilungsunterstützung
Fernes IR (FIR) 50.000 bis 1.000.000Raumbeheizung, Zur Vorbeugung, Regeneration
und Heilungsunterstützung

Infrarot IR-A und IR-B

IR-A und IR-B können aufgrund ihrer extrem kurzen Wellenlängen tiefer in feste Körper eindringen als IR-C.

Daher sind bei diesen IR-­Anteilen auf Dauer Gesundheits­schäden möglich, zum Beispiel könnten die Augen beim längeren Hinein­schauen in das IR-Licht Schaden nehmen. Oder die Haut könnte von der Energie der IR-A- oder IR-B-Strahlung zu mehr Falten, schnellerer Alterung oder gar schlimmeren Veränderungen der Zellen gebracht werden.

Auf der anderen Seite sind diese Strahlungs­arten des IR in der Hand von Thera­peuten sehr nützlich:
Laser­an­wendungen und Wund­behand­lungen sind gute Beispiele dafür.

Infrarot IR-C
(astra Natursteinheizung)

Völlig unschädlich ist hingegen die IR-C-Strahlung.
Sie erwärmt feste Körper wie Mensch, Tier, Möbel, Wand, Decke, Fußboden. Sie dringt maximal in die obersten und zum Teil bereits ab­ge­storbenen Haut­schichten ein und kann daher keine negativen Folgen für die Haut bringen.

Ganz im Gegenteil:
Viele Unter­suchungen zeigen, dass IR-C-Strahlung sehr nützlich für den Men­schen sein kann und eine große Hilfe bei Gesund­heits­vorsorge und Regene­ration darstellt.

 
Konvektionsstrom bei konventionellen Heizsystemen
Konvektionsstrom bei konventionellen Heizsystemen
Langwellige Wärmestrahlung bei der astra Natursteinheizung
Langwellige Wärmestrahlung bei der astra Natursteinheizung

Funktionsweise

Es gibt zwei Möglichkeiten Wärme zu übertragen

  • Durch warme Umgebungsluft
  • Durch Wärmestrahlung

Moderne Warmwasser-Heizsysteme arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Das betrifft sowohl Brennwerttechnik wie auch Solar­wärmeanlagen. Dabei werden die Heizkörper auf Temperaturen um 50 – 60°C erwärmt.
Fußboden­heizungen liegen deutlich darunter. Von den Heizflächen steigt die erwärmte Luft zur Decke auf, fällt durch Abkühlung an Wänden und am Fenster nach unten und streicht als kühle Luft am Boden zurück zum Heiz­körper, um sich erneut zu erwärmen. Bei der Fußbodenheizung steigt die Luft zur Decke und wird ebenfalls an den Wänden abgekühlt.  Am Fußboden erwärmt sie sich dann erneut.

Beide Systeme erzeugen eine Luftumwälzung durch Konvektion.

Infrarot-Strahlungsheizungen wie die astra Natursteinheizung  verursachen wegen des sehr geringen Thermik – Anteils kaum Luft­bewegungen. Die Natur­steinheizung hat höhere Temperaturen, ähnlich dem „Kachelofen“. Die Infrarot Strahlungs­wirkung nimmt mit der Temperatur zu. Infrarotwärme ist in ihrer Wirkung der Sonnen­strahlung ähnlich und erwärmt die angestrahlten Gegenstände direkt.

Die umgebenden Wände, Decke, Fußboden und Einrichtungs­gegenstände werden durch die Anstrahlung erwärmt. Die Temperatur­differenz und die Luft­bewegung sind gering. Dadurch tritt bereits bei ca. 3°C niedrigeren Temperaturen ein Behaglichkeits­gefühl ein. Der Baukörper nimmt eine gleichmäßige Temperatur an, was auch einer im Altbau möglichen Durch­feuchtung entgegen wirkt. Feuchte Wände sind „Kältebrücken“.

Warum Naturstein?

Wie wird Infrarot C-Strahlung erzeugt?

Jeder warme Körper gibt Wärme in Form von Strahlung und Konvektion an den Raum ab. Die Oberflächentemperatur des Körpers ist dabei das entscheidende Kriterium. Je höher diese ist, desto größer wird der Anteil an Infrarot-C-Strahlung. Die Infrarotstrahlung erwärmt also nicht primär die Luft, sondern die festen Medien in und um einen Raum (Wand, Decke, Fußboden, Mensch, Möbel, Tier, …).
Um den Anteil an Infrarotstrahlung so groß wie möglich zu gestalten, werden bei  einem Heizgerät sehr hohe Oberflächentemperaturen benötigt ( Beispiel: Grund-Kachelöfen erreichen teilweise bis zu 150° C )

  • Natursteine sind Materialien mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit, d.h., dass bei einer angenommenen Oberflächentemperatur von 100° C Berührungen zwar vielleicht unangenehm wahrgenommen werden, aber keinerlei Verletzungen nach sich ziehen. Aus diesem Grund dürfen Heizgeräte aus Naturstein oder Keramik nach VDE eine maximale Oberflächentemperatur von 100° C zzgl. Raumtemperatur erreichen – zum Vergleich – Heizgeräte aus Metall maximal 40° C zzgl. Raumtemperatur. Durch den Einsatz von Naturstein wird also ein weit größerer Wirkungsgrad erzielt.
  • Die für die astra-Natursteinheizung verwendeten Materialien verfügen entweder über hohe kristalline Anteile im Stein oder verfügen durch entsprechende Oberflächenbehandlung (diamantgebürstet, geflammt, …) über eine unruhige Oberfläche.
    Sowohl die hohen kristallinen Anteile wie auch unruhigen Oberflächen sorgen dafür, dass die von der astra-Natursteinheizung abgegebene Infra-C-Strahlung nicht nur geradeaus sondern in einem nahezu 180° umfassenden Winkel gestreut werden und somit die Wärmestrahlung überall im Raum wirkt.
  • Natursteine, speziell Marmor und Kalkstein nehmen bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit diese Feuchtigkeit auf ( wie ein Schwamm ) und geben sie dann bei trockener Umgebungsluft langsam wieder an den Raum ab. Durch diese Eigenschaft verfügen Räume, die mit der astra-Natursteinheizung erwärmt werden über ein angenehmes, ausgeglichenes Wohnraumklima.(sehr geschätzt von Asthmatikern und Allergikern)
 

Gesundheit

Die positive Wirkungsweise der IRC astra-Natursteinheizung auf unsere Gesundheit liegt an dem positiven Einfluss der langwelligen Infrarot C-Strahlung. Die IR-C-Strahlung erwärmt die festen Körper im Raum (Wände, Decken, Fußböden) und alle Gegenstände, diese speichern die Wärme und resorbieren diese an den Raum. Der Baukörper ist wärmer als die Raumluft und gibt die Wärme an seine Umgebung langsam ab. Die IRC-Strahlung erzeugt keine Luftzirkulation (Konvektion), es kommt zu keiner Staubaufwirbelung. Schleimhäute in Nase, Rachen oder Augen trocknen nicht aus. Dies wissen gerade Asthmatiker und Allergiker sehr zu schätzen.
Durch das Senken der Raumtemperatur von bis zu 3 Grad Celsius bei gleichem Wärmempfinden kommt es zu einem natürlichen, gesunden und optimalen Raumklima, welches mit Konvektion (Heizkörper oder Fußbodenheizung) nicht erreicht werden kann.
Die IRC astra-Natursteinheizung verfügt über ein natürliches Assimilationsverhalten –  d.h. sie speichert bei hoher Luftfeuchtigkeit diese wie ein „Schwamm“ und gibt sie bei niedriger Luftfeuchtigkeit wieder an den Raum ab.

In zahllosen klinischen Tests wurde nachgewiesen, dass überheizte Räume mit trockener, warmer Luft Erkältungskrankheiten und Allergien hervorrufen können. Auch Antiquitäten, Pflanzen und liebgewonnene Familienmöbelstücke leiden unter zu trockener und zu warmer Luft.
Die Summe der oben genannten, positiven Eigenschaften der IRC –Strahlung bewirkt bei uns Menschen, die sich in den mit der astra-Natursteinheizung erwärmten Räumen aufhalten, ein heimeliges, entspannendes und Stress abbauendes Wohlgefühl.

Ganz im Gegenteil:
Viele Unter­suchungen zeigen, dass IR-C-Strahlung sehr nützlich für den Men­schen sein kann und eine große Hilfe bei Gesund­heits­vorsorge und Regene­ration darstellt.

 

Anwendung von IR-C Strahlung

  • Beheizung von WHG, Haus, Stall….
  • Regt die Durchblutung des gesamten Körpers an
  • Verbessert wie ein leichtes körperliches Training
    bei regelmäßiger Anwendung viele Gesundheitsparameter
  • Stärkt das Immunsystem
  • Senkt die Schmerzempfindlichkeit

Infrarot bei Herz- und Gefässerkrankungen

Nicht zuletzt gibt es einige wissenschaftliche Belege für einen positiven Effekt von IR-C-Behandlungen auf weitere Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen:  Der Cholesterinspiegel und auch Übergewicht lassen sich durch IR-C-Anwendungen positiv beeinflussen und es kommt zu einer Gefäßerweiterung während der Sitzungen sowie zu einer besseren Regulation der Gefäßweite (endotheliale Funktion) auch in der Zeit zwischen den einzelnen IR-Sitzungen.

Infrarot bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS)

Auch Patienten mit CFS (Chronisches Fatigue-Syndrom = Chronisches Müdigkeitssyndrom) sollten mit regelmäßigen Sitzungen in einer IR-Kabine versuchen, ihre Symptome und damit ihre Lebensqualität zu verbessern.

Beschwerden wie Müdigkeit, Schmerz und gering-gradiges Fieber milderten sich in wissenschaftlichen Untersuchungen mit CFS-Patienten ab. Außerdem wurde von den Patienten von einer besseren Entspannungsfähigkeit, einem wieder zunehmenden Appetit, einer höheren Schlafqualität und Verbesserungen bei depressiven Verstimmungen berichtet.

Infrarot bei Frauenbeschwerden

Mehrere Untersuchungen beschäftigten sich mit IR-Anwendungen bei Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden litten. Es konnten deutliche Verbesserungen durch IR-Bestrahlung erreicht werden, sowohl bei den mit der Menstruation einhergehenden Schmerzen als auch mit anderen Beschwerden. Ebenso konnten bei Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden mit IR-C Verbesserungen erreicht werden.

Infrarot bei Arthritis

Patienten mit entzündlichen Erkrankungen können ebenso von IR-C-Anwendungen profitieren: Eine Untersuchung aus Italien zeigte, dass Patienten mit Arthritis am Knie durch Bestrah­lung mit dieser Infrarot-Form weniger Schmerzen und auch weniger Ergüsse im Knie hatten als vor der Bestrahlung mit IR-C. Eine gute Möglichkeit ist bei dieser zerstörerischen Erkrankung, neben medikamentöser Behandlung zusätzliche unterstützende Behandlungswege zu gehen. 

Infrarot bei Allergien

Genauso können Allergiker von IRC-­Bestrahlung profitieren. In einer wissen­schaftlichen Studie wurde nachgewiesen, dass die Erwärmung des Gesichtes durch IR-C deutliche Ver­besse­run­gen der aller­gischen Symptome bei Heuschnupfen­patienten brachte: Beschwerden an Augen und Nase wurden fast ausnahmslos gelindert.

Infrarot bei Diabetes

Auch bei Diabetikern wurde IR-C als Behandlungs­methode untersucht. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Es zeigte sich eine Ver­minderung des oxidativen Stresses (weniger freie Radikale), der bei Diabetikern Typ I und II aufgrund ihrer Erkrankung meist erhöht ist. Die Patienten gaben an, dass durch die regel­mäßigen An­wendungen mit IRC-Strahlung eine Ver­besserung der Lebens­qualitäterreicht wurde.

Infrarot bei Schmerzen

Auch Schmerz­patienten können profi­tieren. Da laut Messun­gen an Gesunden, nach regel­mäßigen IR-C-­Sitzungen vermehrt Endor­phine aus­geschüttet werden , kann dies auch bei Schmerz­patienten von hohem Nutzen sein.

Insbesondere ragt dabei ein Fall, eines Patienten mit Phantom­schmerz heraus. Dieses sehr schwer behandel­bare Phänomen ließ sich mit Hilfe von IR-C-Bestrah­lungen deutlich ver­ringern und schließlich verschwand der Phantom­schmerz bis auf seltene Rückfälle von nur wenigen Sekunden Dauer.

Infrarot bei Nierenkrankheiten

Auch Nierenkranke, die regel­mäßig durch die Dialyse ihr Blut reinigen lassen müssen, sind von vielem Un­bill betroffen. Be­strahlung mit IR-C kann auch für diese Patienten­gruppe hilfreich sein: Der Blutfluss verbessert sich, Entzündungs­vorgänge werden abgebremst und auch der oxidative Stress schwächt sich unter IR-C-Behandlung ab.